Blog · 05. Februar 2025

Gartencheckliste Februar - Die ersten Pflanzarbeiten

Gartencheckliste Februar

Gartencheckliste Februar: Was steht an?

  1. Frühbeet anlegen
  2. Beerensträucher pflanzen
  3. Gräser und Sträucher schneiden
  4. Beete vorbereiten
  5. Obstbäume pflanzen

Frühbeet anlegen

1. Frühbeet anlegen

Wenn du jetzt ein Frühbeet anlegst, kannst du bereits Anfang März mit der Anzucht erster Pflanzen starten – das ist vier bis sechs Wochen früher als bei einer direkten Aussaat im Freiland. Mittlerweile gibt es zahlreiche Frühbeet-Modelle zur einfachen Selbstmontage. Falls du handwerklich begabt bist, kannst du dir aber natürlich auch dein eigenes Frühbeet bauen.

Wichtige Punkte bei der Anlage eines Frühbeets:

  • Standortwahl: Suche einen sonnigen, geschützten Platz und richte das Beet in Nord-Süd-Richtung aus, um eine optimale Sonneneinstrahlung zu gewährleisten. Die Nordkante des Rahmens sollte rund 15 cm höher sein als die Südkante. So erhält das Beet eine geneigte Fläche, die besonders im Winter und frühen Frühjahr mehr Sonnenlicht einfängt und dadurch für eine bessere Erwärmung sorgt.
  • Wasserablauf: Durch die geneigte Konstruktion kann überschüssiges Wasser leichter abfließen, was das Risiko von Staunässe und Wurzelfäule verringert.
  • Größe: Ein Frühbeet sollte nicht breiter als einen Meter sein, damit du bequem darin arbeiten kannst.
  • Belüftung: Achte stets auf eine gute Luftzirkulation. Auch an kühleren Tagen kann es bei Sonnenschein schnell zu einem Hitzestau kommen. Kontrolliere die Temperatur mit einem Thermometer und lüfte rechtzeitig.
  • Schutz vor Frost: Bei starken Nachtfrösten kannst du das Frühbeet mit isolierenden Materialien wie Vlies oder Strohmatten abdecken, um die gespeicherte Wärme länger im Inneren zu halten.

Natürliche Wärmequelle durch Mist

Wenn du sichergehen möchtest, dass es deine Jungpflanzen immer schön warm haben, kannst du das Frühbeet mit einer natürlichen Bodenheizung aus Mist ausstatten. Bei der Zersetzung von Mist entsteht Wärme, die für ein günstiges Mikroklima sorgt:

  1. Grabe den Boden etwa 40–50 cm tief aus.
  2. Fülle den Untergrund ca. 20 cm hoch mit einer Mischung aus Pferdemist und Stroh.
  3. Decke diese Schicht mit etwa 20 cm Erde ab – eine Mischung aus Gartenerde und Kompost eignet sich besonders gut.
  4. Lass das Frühbeet einige Tage ruhen, bis sich die Temperatur stabilisiert hat. Ideal sind Werte zwischen 18°C und 22°C, bevor du mit der Aussaat beginnst.

Zusätzliche Tipps für eine erfolgreiche Anzucht

  • Wähle robuste, kälteresistente Pflanzen für den frühen Anbau, z. B. Salat, Radieschen, Spinat oder Kohlrabi.
  • Gieße regelmäßig, aber vermeide Staunässe, da diese die jungen Pflanzen schädigen kann.
  • Kontrolliere das Frühbeet regelmäßig auf Schädlinge und reagiere frühzeitig, falls ein Befall auftritt.

Mit diesen Maßnahmen kannst du die Gartensaison deutlich früher beginnen und deine Pflanzen optimal auf das Wachstum im Freiland vorbereiten.

Beerensträucher pflanzen

2. Beerensträucher pflanzen

Beerensträucher richtig pflanzen – Tipps für eine erfolgreiche Ernte

Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen von Beerensträuchern liegt zwischen dem späten Winter und dem frühen Frühling, noch bevor das Wachstum einsetzt. So haben die Pflanzen ausreichend Zeit, gut anzuwurzeln. Daher kannst du bereits jetzt mit den Vorbereitungen starten, um im Sommer frische Beeren zu genießen. Da Beerensträucher früh austreiben, ist es ratsam, sie möglichst zeitig im Vorfrühling in den Boden zu setzen. Wichtig ist, dass der Boden frostfrei ist, damit die Wurzeln optimal anwachsen können.

Standort- und Pflegehinweise für verschiedene Beerensträucher

Himbeeren

Himbeeren bevorzugen einen sonnigen, windgeschützten Standort und gedeihen am besten in humusreicher, lockerer Erde. Halte beim Pflanzen einen Abstand von etwa 40 bis 50 cm zwischen den einzelnen Sträuchern ein. Eine regelmäßige Mulchschicht schützt die Pflanzen sowohl vor Austrocknung als auch vor Staunässe. Nach der Ernte sollten alte Ruten bodennah abgeschnitten werden, um Platz für neue Triebe zu schaffen.

Stachelbeeren

Stachelbeeren wachsen besonders gut in nährstoffreichem, feuchtem, aber gut drainiertem Boden. Staunässe solltest du unbedingt vermeiden. Das Pflanzloch sollte mit organischem Dünger angereichert werden, um optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen. Auch hier hilft regelmäßiges Mulchen, um Feuchtigkeit zu speichern. Geschmacklich variieren die Sorten: Rote Stachelbeeren sind süß-säuerlich, gelbe eher süß, haben aber viele Haare, während grüne tendenziell säuerlich schmecken. Um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten und Pilzkrankheiten vorzubeugen, sollten die Sträucher regelmäßig ausgelichtet werden.

Brombeeren

Da Brombeeren etwas frostempfindlich sind, empfiehlt es sich, sie an einem geschützten Ort, idealerweise in der Nähe einer Hauswand, zu pflanzen. Abgesehen davon sind sie pflegeleicht. Der Boden sollte vor dem Einpflanzen gut gelockert und mit einem geeigneten Beerendünger angereichert werden. Der Wurzelballen sollte vor dem Einsetzen ausreichend mit Wasser versorgt sein. Damit die Pflanzen stabil wachsen und die Ernte erleichtert wird, sollten die Triebe an einem Spalier oder Drahtgerüst befestigt werden.

Johannisbeeren

Johannisbeersträucher sollten etwas tiefer in die Erde gesetzt werden als sie zuvor gewachsen sind. Vor dem Einpflanzen empfiehlt es sich, einen Pflanzschnitt vorzunehmen, bei dem schwache Triebe entfernt und die übrigen um etwa ein Drittel eingekürzt werden. Je sonniger der Standort, desto intensiver wird das Aroma der Früchte. Eine Mulchschicht hält den Boden feucht und unterstützt das Wachstum. Zudem sollten alte und schwache Triebe regelmäßig entfernt werden, um die Pflanze gesund zu halten.

Heidelbeeren

Heidelbeeren benötigen einen sauren Boden mit einem niedrigen pH-Wert. Daher sollte das Pflanzloch großzügig ausgehoben und mit Rhododendronerde gefüllt werden. Zum Gießen eignet sich kalkarmes oder idealerweise kalkfreies Wasser. Die Sträucher benötigen einen Pflanzabstand von 1 bis 1,5 Metern, um genügend Platz für das Wachstum zu haben. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Sägespänen hilft, den pH-Wert stabil zu halten und die Feuchtigkeit im Boden zu bewahren.

Allgemeine Tipps für alle Beerensträucher

  • Boden vorbereiten: Vor dem Pflanzen den Boden tief lockern und mit Kompost oder gut verrottetem Mist anreichern, um die Bodenstruktur zu verbessern und das Pflanzenwachstum zu fördern.
  • Ausreichend wässern: Direkt nach dem Pflanzen die Sträucher gründlich angießen und darauf achten, dass der Boden in den ersten Wochen gleichmäßig feucht bleibt.
  • Düngung: Um die Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen, eignet sich spezieller Beerendünger oder organischer Dünger. Eine Düngung im Frühjahr und eine weitere im Sommer fördern ein gesundes Wachstum.
  • Schädlings- und Krankheitskontrolle: Beerensträucher sollten regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten überprüft werden. Befallene Pflanzenteile sollten umgehend entfernt werden. Bei Bedarf können biologische Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden.
  • Schutz vor Vögeln: Da Vögel Beeren ebenso lieben wie wir, empfiehlt es sich, die Sträucher mit Netzen zu sichern, um die Ernte zu schützen.
  • Winterschutz: Einige Beerensträucher, insbesondere Brombeeren, sind empfindlich gegenüber starkem Frost. Zum Schutz können sie mit Vlies oder Tannenzweigen abgedeckt werden.

Mit der richtigen Planung und Pflege kannst du eine reiche Beeren-Ernte genießen und gesunde, kräftige Pflanzen heranziehen.

Gräser und Sträucher schneiden

3. Gräser und Sträucher schneiden

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für den Rückschnitt von Gräsern und Sträuchern

Da sich viele Pflanzen aktuell noch in der Ruhephase befinden, ist jetzt der beste Zeitpunkt, um Gräser und Sträucher zurückzuschneiden, bevor der neue Austrieb beginnt. Besonders wichtig: Sträucher dürfen aus Vogelschutzgründen nur bis Ende Februar stark beschnitten werden.

Der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt

  • Sommergrüne und immergrüne Gräser sollten zwischen Ende Februar und Anfang März geschnitten werden, bevor sie neu austreiben.
  • Sträucher wie Sommerflieder, Rosen und Gartenhibiskus profitieren ebenfalls von einem Schnitt in dieser Zeit, da sie am neuen Holz blühen und so eine üppigere Blüte gefördert wird.
  • Wichtig: Der Boden sollte frostfrei sein, und es sollten keine starken Fröste mehr zu erwarten sein, um Schäden an den frisch geschnittenen Pflanzen zu vermeiden.

Gräser richtig zurückschneiden

Es gibt einen Unterschied zwischen sommergrünen und immergrünen Gräsern:

  • Immergrüne Gräser benötigen nur das Entfernen abgestorbener Halme.
  • Sommergrüne Gräser wie Chinaschilf, Lampenputzergras oder Moskitogras sollten komplett von alten Halmen befreit werden, um einen kräftigen Neuaustrieb zu ermöglichen.

Da die alten Halme die Pflanzen im Winter vor Kälte und Nässe schützen, sollte der Rückschnitt erst am Ende der kalten Jahreszeit erfolgen. Wichtig ist, dass dies vor dem neuen Austrieb geschieht, damit die frischen Triebe nicht versehentlich beschädigt werden.

So geht’s:

  • Die Halme mit einer scharfen Gartenschere einige Zentimeter über dem Boden abschneiden.
  • Bei dichten Horsten kann es helfen, das Gras vor dem Schnitt vorsichtig zusammenzubinden, um die Halme einfacher zu entfernen.

Sträucher richtig zurückschneiden

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um sommerblühende Ziersträucher wie Sommerflieder, Rosen oder Gartenhibiskus zu schneiden. Diese Pflanzen bilden ihre Blüten am diesjährigen Holz, sodass du keine Blütenansätze entfernst – im Gegenteil, ein gezielter Rückschnitt fördert eine noch reichere Blüte.

Tipps für den Schnitt bestimmter Sträucher:

  • Rosen: Starke Triebe nur leicht stutzen, schwache hingegen stark zurückschneiden. Der Schnitt sollte schräg erfolgen, damit Wasser gut ablaufen kann.
  • Gartenhibiskus: Lange Triebe um etwa ein Drittel einkürzen und die Pflanze leicht auslichten.
  • Sommerflieder (Schmetterlingsflieder): Jetzt bis auf eine Fingerlänge zurückschneiden. Da aus jedem abgeschnittenen Trieb zwei neue wachsen, lohnt es sich, ihn zusätzlich auszudünnen, damit er nicht zu dicht wird.

Wichtige Pflegetipps nach dem Schnitt

  1. Verwende scharfes und sauberes Werkzeug, um saubere Schnittstellen zu gewährleisten und das Risiko von Krankheiten zu minimieren.
  2. Desinfiziere deine Schnittwerkzeuge nach jeder Nutzung, besonders wenn du kranke oder befallene Pflanzen geschnitten hast.
  3. Entferne alle abgeschnittenen Pflanzenteile, um Schädlingen und Krankheiten keinen Nährboden zu bieten.
  4. Informiere dich über die speziellen Bedürfnisse deiner Pflanzen, falls du unsicher bist, wie stark du sie zurückschneiden solltest.
  5. Verjüngungsschnitt für verholzende Sträucher: Ältere, dickere Äste bodennah entfernen, z. B. bei Forsythien oder Haselnusssträuchern, um das Wachstum neuer Triebe zu fördern.

Nachsorge für gesunde Pflanzen

  • Gründlich wässern: Nach dem Schnitt die Pflanzen ausreichend gießen, um das Wurzelwachstum zu unterstützen.
  • Düngen im Frühjahr: Sobald der neue Austrieb beginnt, organischen oder Langzeitdünger verwenden, um die Pflanzen mit Nährstoffen zu versorgen.
  • Mulchen: Eine Mulchschicht um Gräser und Sträucher hält die Bodenfeuchtigkeit und unterdrückt Unkraut.

Mit diesen Maßnahmen bleiben deine Pflanzen gesund und blühfreudig – und du kannst dich im Sommer über kräftiges Wachstum und üppige Blüten freuen!

Beete vorbereiten

4. Beete vorbereiten und Bodenqualität nachhaltig verbessern

Du kannst Deine Beete für die Aussaat vorbereiten und die Bodenqualität ganz natürlich verbessern.

Spätestens Ende Februar solltest Du Dich um Deine Beete kümmern, damit sie für die nächste Aussaat bereit sind.

  • Entferne altes Pflanzenmaterial entweder vollständig oder arbeite es in den Boden ein. Dies verhindert die Übertragung von Krankheiten und Schädlingen auf die neuen Pflanzen.
  • Entferne Laub, da es zu Staunässe und Schimmelbildung führen kann. Ein sauberer Boden erleichtert auch die Bearbeitung und Pflege der Beete.
  • Oft ist der Boden nach dem Winter durch Feuchtigkeit oder die Schneelast verdichtet. Lockere den Boden gründlich auf, damit die Aussaat leichter Wurzeln ausbilden kann. Verwende dazu eine Grabegabel oder einen Kultivator.
  • Wenn noch Gründüngung aus der letzten Saison auf dem Beet wächst, kannst Du diese jetzt entfernen oder in den Boden einarbeiten. Gründüngungspflanzen wie Klee oder Luzerne verbessern die Bodenstruktur und erhöhen den Nährstoffgehalt.

So kannst Du die Bodenqualität der Beete durch nachhaltiges Düngen verbessern:

Gründüngung
Pflanzen wie Phacelia oder Ackersenf versorgen die Lebewesen im Boden mit leicht zersetzbarer organischer Nahrung. Das führt zu einer besseren Bodendurchlüftung sowie einer gesteigerten Humusanreicherung, was den Boden fruchtbarer macht. Gründüngung verbessert auch die Struktur des Bodens, fördert das Wurzelwachstum und verhindert Erosion.

Mulchen
Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt, klein geschnittenen Pflanzenresten und Laub lockt Regenwürmer an, die den Boden lüften und lockern. Zudem wandeln sie die Pflanzenreste in Humus um. Mulch hilft auch dabei, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren, Unkraut zu unterdrücken und die Bodentemperatur zu regulieren.

Kompost
Verteile reifen Kompost gleichmäßig auf den Beeten und arbeite ihn mit einem Rechen oder einer Harke leicht in die obere Bodenschicht ein. Kompost nährt Pflanzen und Bodenlebewesen und verbessert die Bodenstruktur. Regelmäßige Kompostanwendung fördert die Bodenfruchtbarkeit und langfristig gesunde Pflanzen.

Natürliche Düngemittel
Du kannst auch andere organische Düngemittel wie gut verrotteten Mist, Hornspäne oder Algenmehl verwenden, um die Nährstoffversorgung Deiner Beete zu verbessern. Diese Düngemittel enthalten wichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium, die das Pflanzenwachstum fördern.

Nachdem Du die Beete vorbereitet und die Bodenqualität verbessert hast, sollten sie zwei bis vier Wochen ruhen, damit die Erde sich setzen und der organische Dünger seine volle Wirkung entfalten kann. Während dieser Ruhezeit können sich die Mikroorganismen im Boden vermehren und die organischen Materialien zersetzen, wodurch Nährstoffe freigesetzt werden.

Danach kannst du den Boden glatt rechen und Saatrillen ziehen. Achte darauf, die Saatrillen in einem gleichmäßigen Abstand zu ziehen, um eine gleichmäßige Verteilung der Samen zu gewährleisten. Bedecke die Samen leicht mit Erde und drücke sie vorsichtig an, um einen guten Bodenkontakt zu gewährleisten. Gieße die Beete anschließend gut an, um die Keimung zu fördern.

Obstbäume pflanzen

5. Obstbäume pflanzen

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Pflanzen von Obstbäumen

  1. Pflanzgrube ausheben: Die Grube sollte mindestens doppelt so breit und tief wie das Wurzelsystem des Baums sein.
  2. Wurzeln überprüfen: Schneide beschädigte oder gebrochene Wurzeln sauber zurück, damit der Baum gesund austreiben kann.
  3. Wurzeln wässern: Falls die Wurzeln trocken sind, stelle sie für 1–2 Stunden in Wasser, damit sie sich vollsaugen.
  4. Pfahl setzen: Schlage einen stabilen Pfahl auf der Windseite des Baums in den Boden, um ihn vor Windbruch zu schützen.
  5. Baum einsetzen: Stelle den Baum mittig in die Grube, sodass die Veredelungsstelle etwa 10 cm über dem Boden bleibt.
  6. Pflanzloch auffüllen: Fülle das Loch mit der ausgehobenen Erde auf. Eine Mischung mit Kompost oder organischem Dünger verbessert die Nährstoffversorgung.
  7. Gründlich wässern: Gieße großzügig, damit die Erde sich gut um die Wurzeln legt und Luftlöcher vermieden werden.
  8. Baum anbinden: Befestige den Baum mit einer Achterschlinge locker am Pfahl. Verwende ein weiches Band oder speziellen Baumanbinder, damit die Rinde nicht beschädigt wird. Der Baum sollte stabil stehen, aber noch leicht im Wind mitschwingen können.

Zusätzliche Tipps für eine gute Entwicklung

  • Mulchen: Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Stroh um den Stamm schützt den Boden vor Austrocknung, unterdrückt Unkraut und reguliert die Temperatur.
  • Wildschutz: In ländlichen Gegenden kann es sinnvoll sein, den Baumstamm mit einem Drahtschutz oder einem Kunststoffmantel vor Nagetieren oder Wildverbiss zu schützen.
  • Pflege nach der Pflanzung: In den ersten Wochen sollte der Baum regelmäßig gegossen werden, damit er gut anwächst. Der Boden sollte stets feucht, aber nicht nass sein. Achte außerdem auf mögliche Schädlinge oder Krankheiten und reagiere frühzeitig bei Befall.

Mit der richtigen Vorbereitung und Pflege wird dein Obstbaum kräftig wachsen und dir viele Jahre lang eine reiche Ernte bescheren!

 

Tipp vom Gartenprofi:

Wie kannst Du Deinen Ertrag auf nachhaltige, umweltfreundliche Art steigern?

 

Ein kleiner Teil der Anbaufläche sollte für Pflanzen wie Blumen oder Klee reserviert sein, die Bienen und Hummeln anziehen. So hilfst Du nicht nur den Insekten, sondern Deine Nutzpflanzen werden auch besser bestäubt, wodurch die Ernte ertragreicher wird.

 

Ihr kompetenter Ansprechpartner bei Fragen rund um das Thema “Gartenpflege"

 

Als autorisierter Fachhändler und Vertriebspartner bieten wir Ihnen eine umfassende Beratung durch unsere Fachberater und unterstützen Sie bei der Wahl der entsprechenden Produkte für die Pflege Ihres Gartens. 

Ihr Fachberater im ASG Bauzentrum:

Ansprechpartner Gartenpflege: Stefan Rummel

Stefan Rummel
Telefon 08221 9005-27
E-Mail stefan.rummel@asgbauzentrum.de